Kreative Party-Anlässe

Mit ein wenig Fantasie lassen sich abseits von Geburtstag noch andere, teils ziemlich originelle Anlässe für eine ausgelassene Kinderparty finden!

Geburtstag, Weihnachten und Ostern sind wohl die üblichsten Anlässe, zu denen sich die ganze Familie trifft. Sie stellen in den meisten Fällen die Höhepunkte im kindlichen Jahreskreis dar, denn dann stehen die lieben Kleinen oft im Mittelpunkt. Oma, Opa, Tante, Onkel kommen und feiern gemeinsam mit Eltern und Kindern … Jede Familie zelebriert das natürlich auf ihre ganz eigene Art und Weise und dennoch ähneln sich die Zusammenkünfte doch irgendwie: Es wird gegessen, geplaudert, gespielt und Geschenke gibt es meistens auch!

Kindergeburtstage sind ein eigenes Großereignis. Wenn eine feierwütige Freundesschar zu Gast ist, dann wird es erst so richtig lustig und turbulent! In manchen Familien wird der Geburtstag der lieben Kleinen richtig groß gefeiert und jeder der Eingeladenen freut sich darauf. Doch wenn es den Kids (und im besten Fall auch den erwachsenen Gastgebern) soviel Spaß macht … warum dann nur einmal im Jahr feiern?

Ich habe es geliebt, meinen beiden Kindern kreative Partys auszurichten und sie bei Spiel und Spaß mit ihren Freund:innen zu erleben. Darum wollte ich es bei den klassischen, oben beschriebenen Anlässen gar nicht erst belassen und habe mir zwischendurch immer wieder einen etwas außergewöhnlichen Grund gesucht, sie auch zwischen Geburtstag, Weihnachten und Ostern hochleben zu lassen.

Hier die TOP 3 unserer kreativen Kinder-Mottopartys:

1) 1-Meter- bzw. 1.000-Tage-Fest

Zwei Meter groß werden die wenigsten von uns. Aber einen Meter schaffen wir locker! Warum also das Überwinden dieser ersten bedeutenden „Höhenmarke“ nicht mit einer eigenen kleinen Kinderparty würdigen? Als meine Tochter Astrid die „1-Meter-Marke“ geknackt hat, war sie etwa dreieinhalb Jahre alt – ein wunderbares Alter für eine zusätzliche Feier im Jahreskreis. Ihr besten Freund:innen waren schnell eingeladen und dann ging es auch schon hoch – nämlich 1 Meter hoch – her …

Mit ein bisschen Fantasie fallen Euch sicher ein paar Spieleideen für solch ein Kinderfest ein, die sich optimalerweise an diesem wichtigen 1-Meter-Maß orientieren. Falls Ihr Anregungen dazu braucht … ich habe die Rückschau auf Astrids 1-Meter-Fest in einem eigenen Blog-Beitrag zusammengefasst.

Da die Party richtig gut angekommen ist, bekam Gregor später etwas Vergleichbares, das ebenfalls mit seinem unaufhaltsamen Älterwerden zu tun hatte: sein eigenes 1.000-Tage-Fest! Da ist man laut Taschenrechner 2,739726 Jahre alt (falls kein Schaltjahr dazwischenkommt), also umgerechnet exakt 2 Jahre, 8 Monate, 3 Wochen und ca. 6 Tage (je nach Geburtsdatum verschiebt sich das um ein paar Tage). Da wir genau am 1.000. Tag seines Lebens keine Möglichkeit hatten, die Feier abzuhalten, wurde es dann tatsächlich ein „1010-Tage-Fest“.

Es ist generell eine schöne Anregung, die Entwicklung der Kinder regelmäßig zu zelebrieren, nicht nur zum Geburtstag. Besondere Meilensteine wie Schulanfang, bestandener Führerschein (egal ob für Fahrrad oder Auto) bis hin zu Matura oder Studienabschluss sind es wert, besonders hervorgehoben zu werden.

Nur mit meiner Idee zu einer „Gleichenfeier“ (nämlich genau dann, sobald Gregor in Sachen Körpergröße zu seiner älteren Schwester aufgeschlossen hatte) hab ich mir einen Korb geholt: „Mama, bitteeeee!“ hieß es dazu nur pubertätsmäßig genervt von meinem damals 15-Jährigen…

 

2) Glücksbringer-Party rund um Silvester

Sekt, Donauwalzer & Feuerwerk um Mitternacht … wir Erwachsenen wissen den Jahreswechsel gebührend zu feiern! Aber Kinder…? Sofern sie überhaupt so weit in die Nacht aufbleiben dürfen, sind sie dann oft übermüdet und nicht mehr in bester Feierlaune. Also warum nicht schon am Silvester-Nachmittag oder in den Tagen rund um Neujahr eigens für die Kinder eine Mottoparty ausrichten…? Sie haben auch ein Recht darauf, den Jahreswechsel kindgerecht zu zelebrieren!

Ich habe meinen Kindern und ihren Freund:innen zu Silvester 2008-2009 (meine Kids waren damals 6 bzw. 4 Jahre alt) am Nachmittag des 31. Dezember eine kleine Party gestaltet, die ich unter das Motto „Glücksbringer“ gestellt habe. Das bietet genug Potential für lustige Spiele und Aufgaben. Welche ich mir damals einfallen ließ, habe ich in einem eigenen Blog-Beitrag zum “Thema Silvester mit Kindern“ zusammengeschrieben.

 

3) Feier zur Zimmereinweihung

Es kommt die Zeit, dass Kinder ihr eigenes Reich beziehen wollen. Oft wird dessen Ausstattung und Dekoration in einem bestimmten Stil gehalten oder einem speziellen Interesse des Kindes angepasst. Sobald es soweit ist, könnte doch auch diese Neugestaltung ihres Reiches zum Anlass für eine kurzweilige Kinderparty genommen werden …

Meine beiden Kids haben sich weit über 10 Jahre lang ein gemeinsames Kinderzimmer geteilt. Irgendwann war die Kleinkind-Ausstattung überholt und etwas mehr Pep fällig. Also habe ich Gregors Raumhälfte in einen Piraten-Strand verwandelt und Astrid bewohnte von nun an eine im Stil dazupassende Meerjungfrauen-Bucht. Die Kids waren begeistert! Und um der Neugestaltung des Kinderzimmers gebührend Tribut zu zollen, haben wir die Einweihung kurzerhand für eine Piraten-Nixen-Party genutzt. Wie diese Party aufgezogen wurde, dazu habe ich wiederum einen eigenen Blogbeitrag geschrieben: „Zimmereinweihung: Pirat trifft Nix(e)“.

Da der Freundeskreis beider meiner Kinder sowohl aus Mädchen als auch Buben bestand, war ich stets gefordert, die Kinderpartys so „geschlechtsneutral“ wie möglich zu gestalten. Piraten feierten also gemeinsam mit Nixen, ein andermal waren Ritter und Burgfräulein gleichzeitig bei uns zu Gast … das klappte immer einwandfrei. Generell bin ich ein Fan von Mottoparty-Themen, die sich nach keinen klassischen Klischees richten, sondern für alle Kinder gleichermaßen und damit für Mädchen UND Burschen bestens geeignet sind.

 

 

Welche ausgefallenen Anlässe habt Ihr bereits für eine eigene Kinderparty abseits von Geburtstag & Co genutzt? Lasst es mich in den Kommentaren gerne wissen…

6 Tipps: Quality Time mit Familie

Jedes Kind hat nur eine Kindheit. Und es liegt an uns Eltern, sie zu einer wunderbaren Erinnerung werden zu lassen. 

In der heutigen schnelllebigen Welt wird es immer schwieriger, aber dadurch auch immer wichtiger, Zeit mit der Familie zu verbringen. Qualitätszeit mit der Familie bedeutet, dass man sich über einen bestimmten Zeitraum bewusst Zeit füreinander nimmt, die man gemeinsam verbringt, ohne Ablenkung oder Unterbrechung. Es ist eine Zeit, in der man sich auf einer tieferen Ebene miteinander verbindet, Erinnerungen schafft und Beziehungen stärkt.

6 Tipps, wie Ihr die Zeit mit Eurer Familie zur wahren Quality Time macht:

1) Bewusst Prioritäten für die Zeit mit der Familie setzen:

Der erste Schritt, um qualitätsvolle Zeit mit der eigenen Familie zu verbringen, besteht darin, ihr tatsächlich die Wertigkeit einzuräumen, die sie zweifellos verdient. Auch wenn der Terminkalender noch so voll ist … ein „Termin“ für die Lieben sollte irgendwie Platz finden. Und es ist wichtig, sich dann auch daran zu halten. Macht Familienzeit zu einem nicht verhandelbaren Teil der Wochenplanung.

2) Sich von der Technologie trennen:

Um wirklich mit der Familie in Kontakt zu kommen, ist dringend anzuraten, sich zumindest in diesem Zeitfenster von der Technik zu trennen. Mobiltelefon ausschalten, Laptop weglegen und sich ausschließlich darauf konzentrieren, die Zeit mit den Lieben bewusst und frei von Ablenkungen zu verbringen. Nur so können wir im Augenblick präsent sein und unseren Familien ungeteilte Aufmerksamkeit schenken. Nicht weniger haben sie sich schließlich auch verdient.

3) Gemeinsame Aktivitäten planen:

Die Planung gemeinsamer Aktivitäten ist eine großartige Möglichkeit, Erinnerungen zu schaffen und sich mit der Familie zu verbinden – selbstverständlich über alle Generationen hinweg! Egal, ob Ihr Brettspiele spielen, wandern oder gemeinsam kochen wollt – findet Aktivitäten, die allen Spaß machen, und macht sie zu einem festen Bestandteil Eurer Familienzeit. Die Rätselrallyes von SQUIRRALLY haken genau bei diesem Punkt ein und bieten eine willkommene Abwechslung im Familienalltag, die die Kinder gemeinsam mit Mama, Papa, Oma, Opa oder sonst jemand aus dem Familienverband erleben können.

4) Reden und zuhören:

Kommunikation ist der Schlüssel zum Aufbau starker Beziehungen. Achtet also darauf, dass Ihr während der Familienzeit aktiv miteinander redet und einander aufmerksam zuhört. Erzählt Geschichten, seid neugierig und stellt Euren Kindern konkrete Fragen. Eure Lieben werden es zu schätzen wissen, wenn sie tatsächlich gehört werden. So können wir einander besser verstehen und eine tiefere Bindung aufbauen.

5) Unterschiede akzeptieren:

Keine zwei Menschen sind gleich, und genau das macht Familien so besonders. Nehmen wir die Unterschiede der anderen an und feiern wir sie! Schließlich wollen wir selbst doch auch mit all unseren Eigenheiten angenommen werden. Nutzt die Zeit in der Familie, um mehr über die einzigartigen Qualitäten und Interessen des anderen zu erfahren, und findet Wege, euch gegenseitig zu unterstützen und zu ermutigen.

6) Wertschätzung zeigen:

Nehmt Euch während der Familienzeit Zeit, um Dankbarkeit und Wertschätzung füreinander zu zeigen. Lassen wir unsere Liebsten wissen, wie viel sie uns bedeuten und wie dankbar wir für ihre Anwesenheit in unserem Leben sind! Dies wird ganz bestimmt dazu beitragen, eine positive und liebevolle Familiendynamik aufzubauen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es nicht sosehr darauf ankommt, WIEVIEL Zeit wir miteinander verbringen, sondern WIE wir diese Zeit nutzen. Die Zeit, die man mit der Familie verbringt, ist entscheidend für den Aufbau starker Beziehungen und die Schaffung bleibender Erinnerungen. Indem wir der Zeit mit der Familie Priorität einräumen, wir uns von der Technik abkoppeln, gemeinsame Aktivitäten planen, auf Augenhöhe miteinander kommunizieren, Unterschiede akzeptieren und Wertschätzung füreinander zeigen, können wir das Beste aus unserer Zeit mit unseren Lieben machen. Und das sollte uns schon einiges wert sein!

Was macht Ihr am liebsten, wenn Ihr Euch bewusst Zeit für Eure Kinder nehmt? Schreibt es mir gerne in die Kommentare…