In den Beiträgen dieser Kategorie werden verschiedene Aspekte angesprochen, wie das tägliche Familienleben liebevoll gestaltet werden kann. Allgemein versteht man unter Quality Time eine besonders wertschätzende Zeit, die man bewusst mit seinen Lieben, mit seiner Familie verbringt. Ablenkungen wie Handy, Fernsehen etc. sollten dabei ausgespart werden. Der Fokus liegt exklusiv am Gegenüber. Ziel dieser wertvollen „Zeitoasen“ ist es, das gemeinsame Erleben in den Vordergrund zu stellten und das Miteinander dadurch zu stärken. Eine Rätselrallye mit der ganzen Familie eignet sich für die Gestaltung der Quality Time ganz ausgezeichnet – egal, ob daheim, unterwegs oder sogar auf Reisen. Gerne auch gemeinsam mit den Großeltern und damit über mehrere Generationen hinweg!

Geocaching – Wandern mit Spaßfaktor!

Wandern? „Langweilig!“ maulen die Kids.

Doch was, wenn der Ausflug auf den Berg mit einer spannenden Schatzsuche verbunden wird? „Geocaching“ heißt das Zauberwort, das aus wahren Wandermuffeln im Handumdrehen begeisterte Bergfexe werden lässt. Ich habe es vor etlichen Jahren selbst mit meinen Kindern am Kärntner Katschberg ausprobiert … hier mein Erlebnis-Erfolgs-Bericht:

Unser Ziel lautet: N 47°3’21.4200“ E 13°36’49.8600“. Gregor ist verwirrt. „Ich will einen Schatz suchen und keine Gänsefüßchen!“, motzt er ungeduldig. Ich beruhige ihn und erzähle von einem engmaschigen Fantasiegitter, das der Mensch um die ganze Erde gelegt hat, sodass dank dieser sogenannten Koordinaten mit den seltsamen Zeichen jeder Ort auf der Welt genau bestimmt werden kann, selbst dort, wo es keine Straßen und Hausnummern gibt. Gregor gibt sich mit dieser Erklärung fürs erste zufrieden und will endlich los. Ein Blick auf das GPS-Gerät, das um seinen Hals baumelt, weist ihm den Weg: „Da geht’s lang“, bestimmt er und zeigt mit seinem Finger geradewegs in den Wald hinein. Wir anderen sind skeptisch. Direkt daneben verläuft eine asphaltierte Straße in etwa dieselbe Richtung – die könne man doch auch nehmen, wäre bequemer…

Doch das kommt für Gregor gar nicht in Frage. Der Zeiger auf dem GPS zeigt in den Wald und nicht außen herum. Na ja, wenn er meint … Und so bahnen sich meine zwei Neo-Schatzsucher und ihr williger Anhang im Gänsemarsch ihren Weg durchs Gestrüpp, stolpern über Baumwurzeln, bleiben an stacheligen Sträuchern hängen, gewähren Kletten gnädig Asyl am Hosenbein und … streiten. Nämlich darüber, wer für die nächsten fünf Minuten Chef oder Chefin spielen und damit dem GPS seine Geheimnisse entlocken darf. Denn diese Schatzsuche macht den Kids unheimlich viel Spaß!

Astrid und Gregor entdecken einen versteckten Schatz beim Geocaching am Katschberg

Astrid und Gregor beim Geocaching am Katschberg

Astrid und Gregor beim Geocaching am Katschberg

Geocaching Katschberg

Cache me if you can!

Geocaching (neudeutsch für „digitale Schnitzeljagd“) heißt der Volkssport, der immer mehr Menschen in die freie Natur lockt und am 3. Mai 2000 seinen Anfang nahm: Da versteckte nämlich der Amerikaner Dave Ulmer in den Wäldern nahe Portland im US-Bundesstaat Oregon den ersten Geocache der Geschichte und veröffentlichte dessen Koordinaten – aus Freude darüber, dass die US-Regierung die Verzerrung der GPS-Signale abschalten ließ. Bis dahin wurde beim GPS die Genauigkeit auf 100 Meter beschränkt, heute geht es bis zu einem Meter genau. Innerhalb eines Tages wurde damals der versteckte Plastikkübel mit Videokassette, CDs, einem Buch, Konservendose, Steinschleuder und Geld gefunden und gleichzeitig eine neue, spannende Freizeitbeschäftigung geboren, die ihren Siegeszug um die ganze Welt antreten sollte!

Das nächste Versteck? Gleich um die Ecke…

Mittlerweile sind nämlich in der führenden Datenbank www.geocaching.com die Koordinaten von über drei Millionen (!) Verstecke, sogenannter Caches, weltweit gelistet, die nach kostenloser Registrierung abgefragt werden können. Und täglich werden es mehr, denn die Fangemeinde wächst nach wie vor. Allein in Österreich sind derzeit rund 60.000 Geocaches zwischen Boden- und Neusiedlersee registriert. In Deutschland sind es gar annähernd eine halbe Million! Ihr könnt Euch jederzeit selbst davon überzeugen und werdet überrascht sein, wieviele Geocaching-Verstecke sich alleine in Eurer unmittelbaren Nähe befinden, ohne dass Ihr es womöglich bis heute bemerkt habt.

Vater mit Sohn finden einen Geocaching-Schatz im Wald

Das Ziel: eine Plastikbox

Das Prinzip dieser modernen Schatzsuche ist so genial wie simpel: Jemand versteckt etwas in einer wetterfesten Plastikbox, deponiert sie irgendwo im öffentlich zugänglichen Raum und gibt im Internet die Koordinaten des Geocaches bekannt. Wer den Schatz heben will, braucht ein GPS-Gerät oder ein Handy mit GPS-Funktion, das ihm die Richtung bzw. die Entfernung zum Versteck anzeigt, das mitten in der Großstadt genauso liegen kann wie in der tiefsten Wildnis. Entsprechend unterschiedlich sind auch die Schwierigkeitsgrade: Vom einfachen Spaziergang samt Kinderwagen bis zur alpinen Klettertour ist alles vertreten.

Auf den letzten Metern heißt es dann „Augen auf!“, denn im Gelände werden meist natürliche Hohlräume wie morsche Baumstämme, eine Mulde zwischen den Baumwurzeln, kleine Höhlen oder Ähnliches als Versteck verwendet. In der Stadt könntet Ihr unter Parkbänken, in Mauerritzen, hinter Plakatwänden usw. fündig werden. Mitunter sind die Schätze auch nur in kleinen Behältnissen versteckt, um im urbanen Gebiet nicht allzusehr aufzufallen. Caches gibt es schließlich in allen möglichen Größen.

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Der größte Schatz? Quality Time beim gemeinsamen Suchen!

Wer schließlich den Cache entdeckt hat, darf sich keine fette Beute erhoffen, denn meist besteht der „Schatz“ nur aus (Plastik-)Krimskrams, der zum Tausch gegen eine andere Kleinigkeit angeboten wird. Meistens ist auch ein sogenanntes „Logbuch“ enthalten, in dem Ihr Euren Fund eintragen könnt (Bleistift mitnehmen!). Doch bei dieser abwechslungsreichen Freizeitbeschäftigung steht ohnehin nicht die Ausbeute im Vordergrund, sondern die Freude am zielgerichteten Suchen mithilfe der GPS-Technik. Dadurch findet sich die größte Kostbarkeit bereits unterwegs: qualitätsvolle Zeit mit Familie oder Freunden inmitten intakter Natur zu verbringen. Und ein Riesenspaß inkl. ein bisschen Nervenkitzel und Expeditions-Charakter ist es obendrein!

Auf diese Art kann man Kinder ganz leicht für Wanderungen begeistern, die ihnen ohne diesen zusätzlichen Aspekt der „Schatzsuche“ vielleicht nur ein widerwilliges Murren entlockt hätten.

Viele Tourismusverbände haben den Reiz einer solchen digitalen Schnitzeljagd für Familien bereits erkannt, verleihen gelegentlich GPS-Geräte oder bieten eigene Wandertouren zu leicht erreichbaren Caches an.

Mutter wandert mit ihrem Sohn durch den Herbstwald

Entdecker-Modus aktiviert!

Mit meinen Kids war ich damals in der Region Rennweg am Katschberg unterwegs und wir haben in Sherlock-Holmes-Manier zwei unterschiedliche Verstecke mitten im Wald unter Wurzeln und Baumstämmen aufgestöbert. Das stolze Lächeln auf ihren Gesichtern, als die kleinen Schatzsucher die Caches ausfindig gemacht haben, war unbezahlbar! Was wir damals in den Boxen vorgefunden haben, weiß keiner von uns mehr genau, das war tatsächlich Nebensache. Vielmehr waren es die Freude am Erforschen unbekannter Terrains, aber auch der Umgang mit moderner GPS-Technik, was Geocaching für Kinder so reizvoll macht. Sobald sie mitbekommen, dass ein „Schatz“ darauf wartet, gefunden zu werden, wird eine vermeintlich langweilige Wanderung mit den Eltern rasch zu einer aufregenden Mission. Plötzlich sind sie nicht mehr Spaziergänger, sie sind Entdecker – bereit, sich den Herausforderungen der Wildnis zu stellen…

Die beiden Caches am Katschberg, die wir damals ausgeforscht haben, konnte ich heute in keiner Geocaching-Datenbank mehr finden. Aber dafür gibt es in der Zwischenzeit in der Nähe, nämlich auf dem Aineck, eine familienfreundliche Route, entlang derer man gleich zehn aufeinanderfolgende Schätze ausfindig machen kann. Das klingt doch auch mehr als spannend! Mehr Infos unter https://www.katschberg.de/de/sommer/kinder/gps-schatzsuche.php

Bub zeigt beim Wandern mit der Hand in Richtung Wald

Keine Ausreden mehr

Viele Gründe sprechen für Geocaching als sinnvolle Familienbeschäftigung:

  1. Man bewegt sich in der Natur und entdeckt gemeinsam wunderschöne Plätze. Ist man einmal auf den Geschmack gekommen, werden aus Stubenhockern rasch passionierte Schatzsucher.
  2. Verantwortungsvolle Geocacher legen Wert auf Umweltschutz und verbinden ihre Suche gelegentlich mit einer freiwilligen Müll-Sammelaktion entlang der Strecke.
  3. Manchmal ist beim Suchen auf Köpfchen gefragt und man muss mitdenken, recherchieren und kombinieren. Beim einfachen (traditional) Cache ist lediglich die Position des Verstecks angegeben. Der anspruchsvolle mehrstufige (multiple) Cache führt über verschiedene Hinweise und Suchaufgaben entlang der Strecke zum Ziel. Und beim Rätsel- (mystery-)Cache muss bereits im Vorfeld eine knifflige Aufgabe gelöst werden, um überhaupt starten zu können.
  4. Ein weiterer Vorteil von Geocaching ist, dass es uns dazu gebracht hat, abseits der ausgetretenen Pfade zu wandern. So haben wir versteckte Juwele entdeckt, die wir sonst vielleicht übersehen hätten. Respekt ist allerdings bei Privatgrundstücken bzw. eingezäunten Weiden etc. geboten – selbst wenn das Navigationsgerät das Durchqueren nahelegen sollte! Sich selbst in Gefahr zu bringen bzw. eine Besitzstörungsklage zu riskieren, das zahlt sich nun wirklich nicht aus!

Geocaching mit GPS-Gerät mit einigen Gegenständen, die in einem Cache versteckt waren

Weltweite Gemeinschaft

Geocaching ist mehr als nur ein reiner Zeitvertreib – als Geocacher ist man Teil eines globalen Schatzsucher-Netzwerks! Durch das Einloggen seines Fundes bzw. dem Hinterlassen eines online-Kommentares auf einer der großen Internet-Plattformen kann man sich untereinander austauschen und wird als Mitglied einer internationalen Community wahrgenommen. Diese Tatsache verleiht der Aktivität eine zusätzliche, verbindende Dimension.

Sei kein Muggle!

Außenstehende, die mit Geocaching nichts anzufangen wissen, werden hingegen von den Schnitzeljagd-Fans in der „Fachsprache“ als „Muggle“ oder „Geomuggle“ bezeichnet. Der Begriff entstammt dem Harry-Potter-Universum, der dort für Personen ohne magische Abstammung und Fähigkeiten verwendet wird. Aber das kann Euch ja nun nicht mehr passieren!

Mädchen mit Wanderschuhen sitzt auf einem Felsbrocken im Grünen

Die Regeln von Geocaching

  • Bewegt Euch in der Natur respektvoll und hinterlasst keinen Müll.
  • Lasst Euch beim Heben des „Schatzes“ nicht von anderen beobachten … Alles sehr geheim!
  • Wenn Ihr aus dem Cache etwas rausnehmt, gebt auch wieder etwas Gleichwertiges für den nächsten Schatzsucher hinein. Aber bitte nur kindertaugliche Kleinigkeiten und keine Lebensmittel oder Süßigkeiten – das könnte Wildtiere anlocken.
  • Tragt Euch ins Logbuch ein, das sich oftmals im Cache befindet.
  • Versteckt danach alles wieder so, wie Ihr es vorgefunden habt.
  • Teilt Eure Erfahrungen mit anderen und tragt Euren Fund auch online ein.

Drei Kinder von hinten, die mit Wanderstock auf einem Spazierweg gehen

Insgesamt hat Geocaching das Wandern mit unseren Kindern zu einem aufregenden Erlebnis werden lassen. Die Natur wird zu einem Abenteuerspielplatz und jeder Spaziergang zu einer Schatzsuche. Kinder lieben es, Orte zu erkunden, die für sie zuvor unbekannt waren. Wenn Ihr also das nächste Mal vor der Herausforderung steht, Euren Nachwuchs für einen Wanderausflug zu begeistern, versucht es mit Geocaching – Wandern mit Kids kann so einfach und unterhaltsam sein!

Infos: www.geocaching.com (englisch / international) | www.opencaching.de (deutsch)

Wandern ist zwar eines der beliebtesten Hobbys von uns Erwachsenen, doch auch bei anderen Freizeitbeschäftigungen lohnt es sich, seine Kinder von kleinauf einzubinden. Wie das gelingen kann, habe ich Euch in einem eigenen Blog-Beitrag über Familienhobbys zusammengeschrieben.

 

Habt Ihr Geocaching schon mal mit Euren Kids ausprobiert? Berichtet mir gerne in den Kommentaren…

Ein Hobby für die ganze Familie!

„Ich mach was gemeinsam mit Mama und Papa!“

Wandern, Reiten, Gärtnern, Modelleisenbahn, Campen, Malen, freiwillige Feuerwehr oder die zu beachtlicher Größe angewachsene Briefmarkensammlung … Als Eltern ist es uns ein Bedürfnis, unsere Leidenschaften mit unseren Liebsten zu teilen und unseren Kindern Türen zu öffnen, die zu einer Welt der gemeinsamen Entdeckungen führen. Doch wie gelingt es, die eigenen Kinder für das eigene Hobby zu gewinnen?

Klingt nach einer Herkulesaufgabe? Nicht doch…! Der Weg zu gemeinsamen Abenteuern kann auch reich an Freude und wechselseitigen Lernerfahrungen sein. In diesem Blogbeitrag möchte ich ein wenig die erstaunlichen Vorteile beleuchten, die sich daraus ergeben, wenn wir es schaffen, unsere Kinder (langfristig) für unsere Interessen zu begeistern.

Ein Mann und zwei Kinder im Lotussitz machen Yoga in sanfter Umgebung

Sport ohne Ende, jeden Morgen Yoga, in Musik versunken, im kreativen Schaffen aufgegangen, stundenlang Puzzles gelegt, ausgiebig Flohmärkte durchstöbert etc. etc. etc. … Was haben wir nur alles gemacht, bevor sich Nachwuchs eingestellt und damit die eigene Welt vollständig umgekrempelt hat. Die Hobbys, denen wir womöglich jahr(zehnt)elang mit Begeisterung nachgegangen sind, reihen sich mit einer eintretenden Elternschaft in der Prioritätenliste ganz rasch nach unten. Andere Bedürfnisse – nämlich jene dieser süßen, aber hilflosen neugeborenen Wesen – schieben sich berechtigterweise nach vorne. Und das ist auch gut so.

Doch wenn wir es geschickt anstellen, müssen wir unsere Interessen nicht dauerhaft und komplett beiseiteschieben. Die wichtigsten unter ihnen, nämlich die, die wir auch gerne an unseren Nachwuchs weitergeben wollen, die sollten wir beizeiten hervorkramen und ohne Reue wiederbeleben – in der Hoffnung, junge Nachahmer:innen im eigenen Haushalt zu finden. Denn die Herausbildung gemeinsamer Interessen zwischen Eltern und Kindern spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle in der Entwicklung einer starken Bindung zueinander. Und das ist doch wirklich eine anzustrebende Vorstellung!

Mutter mit Kleinkind am Schoß spielen zusammen Klavier

Hier ein paar Tipps zur Vorgehensweise, wie dieses Kunststück gelingen kann:

 

1. Begeisterung teilen!

Zeigen wir unseren Kindern frühzeitig, wie sehr wir unser Hobby lieben und darin aufgehen. Kinder schauen zu ihren Eltern auf und ahmen ihr Verhalten nach. Erklären wir ihnen auf kindertaugliche Weise, warum es uns wichtig ist und wie es unser Leben bereichert. Kinder werden eher Interesse daran zeigen, wenn sie sehen, dass etwas für ihre Eltern von großer Bedeutung ist und dass sich das Ausleben dieser Passion positiv auf verschiedene Bereiche auswirken kann.

2. Gemeinsame Erlebnisse schaffen!

Binden wir unsere Kids aktiv in unsere Hobbys ein, indem wir – wenn möglich – gemeinsame Aktivitäten oder Projekte gestalten. Dadurch fühlen sie sich besser involviert und haben mehr Spaß dabei. Gleichzeitig fördert dies die Zusammenarbeit, stärkt die Beziehung und ermöglicht es den Kindern, vom Wissen und Erfahrung der Großen zu profitieren.

3. Auf positives Umfeld achten!

Stellen wir dabei aber sicher, dass die Umgebung, in der wir unser Hobby teilen, positiv und unterstützend ist und bleibt. Das bedeutet: Keinen Druck auf die Kinder aufbauen und jedes Bemühen, jeden Fortschritt der Kids anerkennen. Eine positive Einstellung des gesamten Umfeldes wird die Motivation der Kinder fördern.

4. Spielerisches Lernen ermöglichen!

Versuchen wir, zunächst die kinderfreundlichen Aspekte unseres Hobbys hervorzukehren und den Einstieg für die Kids spielerisch zu gestalten. Wenn es sich um eine handwerkliche Tätigkeit handelt, sollten die Kinder mit einfachen Übungen beginnen. Wenn es sich um eine sportliche Betätigung handelt, fangt mit lockeren Übungen und Spielen an. Der Fokus sollte zunächst unbedingt auf dem Spaß liegen – dann trägt die von Natur aus mitgegebene kindliche Neugierde bestimmt auch ihre Früchte und sie bleiben an der Sache dran.

5. Freiraum für Eigeninitiative lassen!

Geben wir unseren Kindern Raum, ihre eigenen Ideen und Kreativität einzubringen. Dies fördert ihre Eigeninitiative und lässt sie unser Hobby als etwas Eigenes betrachten. Es ist wichtig, ihre persönliche Individualität zu respektieren und sie nicht zu etwas zu zwingen, was ihnen nicht entspricht. Aber wer weiß – es könnte schließlich sogar sein, dass sie neue Wege finden, das Hobby zu erleben, die auch die Eltern positiv überraschen könnten.

6. Geduldig bleiben!

Nicht immer schwappt die elterliche Begeisterung sofort auf die Kinder über. Dann heißt es Geduld und Gelassenheit mitbringen sowie bei Bedarf an einigen Stellschrauben zu drehen. Kinder können und dürfen natürlich unterschiedliche Interessen haben, und es ist wichtig, flexibel zu sein. Wenn sie bestimmte Aspekte des angestrebten Familienhobbys nicht mögen, versuchen wir, Alternativen zu finden, die besser zu ihnen passen. Die Flinte bei der ersten Gegenwehr gleich ins Korn zu schmeißen, wäre wirklich unheimlich schade!

Älterer Herr mit Gießkanne im Garten, dahinter ein kleines Mädchen, das ihm zusieht

Die Begeisterung der eigenen Kids für die eigenen Interessen zu wecken, erfordert also eine einfühlsame und gleichzeitig freudvolle Herangehensweise. Dass sich diese „Mühe“ lohnt, darf als erwiesen betrachtet werden. Die Einführung unserer Hobbys in das Leben unserer Kinder hat nachweislich positive Auswirkungen auf ihre ganzheitliche Entwicklung. Von kognitiven Fähigkeiten bis hin zu sozialen Kompetenzen – der Einfluss gemeinsamer Interessen erstreckt sich über verschiedene Bereiche des kindlichen Wachstums. Umgekehrt bringt das Teilen eines Hobby mit unseren Kindern nicht nur eine Fülle von positiven Effekten für ihre Entwicklung mit sich, sondern bereichert auch unsere eigenen Erfahrungen.

Die Möglichkeit, gemeinsam Zeit zu verbringen und sich in gemeinsamen Aktivitäten zu engagieren, schafft also nicht nur kostbare Erinnerungen, sondern stärkt auch das Vertrauen sowie die Verbindung zwischen Eltern und Kindern und eröffnet eine Welt des Verständnisses, in der sich unterschiedliche Generationen auf einer gemeinsamen Ebene begegnen.

Meine Lieblings-Hobbys zum Teilen: Schwimmen, Musik & Reisen

Väterlicherseits wurden vor allem zwei Sport-Leidenschaften sehr erfolgreich von kleinauf an die Kids weitergegeben: Fußball und Schifahren, sodass beide bereits vor einigen Jahren die Schilehrer-Ausbildung absolvieren konnten und jedes Jahr gemeinsam dem Varianten-Schifahren fröhnen. Zudem spielt Gregor seit seinen Kindheitstagen Fußball beim SV Stockerau und ist mittlerweile sogar als Nachwuchs-Trainer beim LAZ Stockerau aktiv.

Aber natürlich gab es auch von meiner Seite einige Herzensanliegen, mit denen ich die Kids rasch vertraut machen wollte:

*) Schwimmen

Ich schwimme sehr gerne, am liebsten in ruhigen Freigewässern. Dass meine Kinder frühzeitig schwimmen lernen, war mir demnach sehr wichtig und zum Glück waren sie dem Element Wasser gegenüber nie abneigend eingestellt. Also wurden die beiden schon als Mini-Knirpse zum Babyschwimmen ins Hallenbad mitgenommen. Ich erinnere mich noch genau daran, als die kleine Astrid-Maus oben auf der lustigen Elefanten-Babyrutsche saß und ihr bevorstehendes Rutschmanöver lachend mit den Worten „Astrid … Fisch!“ ankündigte.

Als meine beiden Kleinen zu groß für den Babyschwimmkurs wurden, habe ich einige Mamas mit gleichaltrigen Kids zusammengetrommelt, um uns allen einen Kleinkinderschwimmkurs zu ermöglichen. So war Astrid gerade mal 18 Monate alt, als sie – gänzlich ohne Schwimmhilfe – die Breitseite des Hallenbad-Kinderbeckens in Stockerau durchqueren konnte. Diese Leidenschaft für die sportliche Betätigung im kühlen Nass blieb sowohl ihr als auch mir erhalten und so sind wir noch heute gelegentlich nebeneinander beim Längenziehen im Hallenbad oder im Sommer am Donau-Altarm in Greifenstein anzutreffen.

Edith mit Gregor als Baby im Babyschwimmkurs

Edith mit Gregor im Babyschwimmkurs

*) Musik

Als Musikliebhaberin und leidenschaftliche Konzertgeherin (unterschiedlichster Richtungen) war es mir auch ein Anliegen, den Kids das Tor zur Welt der Musik zeitig und weit aufzustoßen. Um Kinder mit der Materie der klassischen Musik vertraut zu machen, kann ich mit bestem Gewissen die wunderbaren Musikbilderbücher von Marko Simsa empfehlen… die haben die beiden geliebt!

Außerdem haben beide Kids in der Musikschule ein Instrument gelernt: Astrid Klavier und Gregor Schlagzeug. Während Astrid ihre Piano-Ambitionen nach rund drei Jahren wieder vernachlässigt hat, fruchtete diese Schiene bei meinem Sohn mehr, denn er besucht seit seinem 7. Lebensjahr die Musikschule Stockerau und trommelt in seiner Freizeit noch immer leidenschaftlich gern auf seinem Schlagwerk herum.

Was beide Kinder von mir mitgenommen haben, ist ihre Liebe zu Livekonzerten bzw. Musikfestivals. Eines der ersten richtig großen Konzerte, zu dem ich alle zwei mitgenommen habe, war übrigens der Auftritt der hervorragenden A-capella-Band Pentatonix 2016 in der Wiener Stadthalle. Zu den absoluten Highlights in unserer Familien-Konzert-Historie gehört auf jeden Fall der Coldplay-Mega-Gig im Rahmen ihrer farbenprächtigen „A Head Full Of Dreams“-Tour im Sommer 2017.

Familie Schillinger beim Aufnehmen eines Selfies nach dem Coldplay Konzert in Wien

Beim Coldplay Konzert in Wien

*) Reisen

„Den Kindern die Welt zeigen“ … das war schon immer ein wichtiges Bestreben meinerseits. Für mich war das u.a. einer der Wege, um ihnen Werte wie Toleranz und Weltoffenheit zu vermitteln. Und sie mit den individuellen Reizen der unterschiedlichsten Gegenden – meist abseits von Sandstrand und Hotelpool – vertraut zu machen und ihren Horizont weit aufzumachen. Astrid meint heute rückblickend dazu:

„Mich haben die Erzählungen meiner Freundinnen, was sie im üblichen Badeurlaub erlebt haben, zwar immer ein bisschen neidisch gemacht, aber was wir im Gegensatz dazu schon alles gesehen haben…! Wenn ich einmal Kinder habe, würde ich ihnen auch gerne die schönsten Ecken der Welt zeigen und nicht nur am Sandstrand Burgen bauen. Das wäre mir zu einseitig.“

Leider hat es mit einer elftägigen Sri Lanka-Rundreise im Jahr 2018 „nur“ zu einer richtigen Fernreise gereicht, aber innerhalb Europas haben die zwei echt schon allerhand gesehen und erlebt! Was alles, das erfahrt Ihr demnächst in einem eigenen Blogbeitrag… bleibt dran!

Edith mit Astrid und Gregor auf dem Flughafen mit Reisegepäck

Familie Schillinger geht auf Reisen

 

Aus diesem reichgefüllten Füllhorn der Erinnerungen schöpfe ich auf jeden Fall noch heute u.a. Ideen für meine in Kürze ausgeschriebenen Squirrally-Rätselrallye-Reisen!

Verpasste Gelegenheit…

Bedauert habe ich nachträglich, dass ich ein besonders liebgewonnenes Hobby mit der ersten Schwangerschaft auf Eis gelegt habe: Stepptanz. Ich fürchtete damals, das Herumgehüpfe würde dem Baby im Bauch nicht guttun (was bei gemäßigter Intensität natürlich Unsinn ist). Dennoch … es dauerte weit über 10 Jahre, bis ich die Lücke wieder schloss und seitdem besuche ich einmal wöchentlich einen Stepptanzkurs im Tanzstudio von Liz Mills. Aber um meine ansonsten tanzbegeisterte Tochter mit dem Stepp-Virus zu infizieren, war es dann leider schon zu spät. Sonst würden wir womöglich jetzt gemeinsam auf einer Bühne stehen und gemeinsame Erlebnisse für die Ewigkeit einfangen…

7. Tipp: Lebenslange Verbindung schaffen!

Egal ob schräges oder eh ganz „normales“ Hobby … Seine Kinder für die eigenen Leidenschaften zu begeistern, geht weit über das Teilen einer Freizeitbeschäftigung hinaus. Vielmehr schafft es eine Grundlage für lebenslange Verbindungen. Die emotionale Verbundenheit, die durch gemeinsame Erlebnisse entsteht, bildet das Fundament für eine starke Beziehung, die auch noch im Erwachsenenalter der Kids bestehen bleibt. Im besten Fall kann sie sogar über mehrere Generationen hinweg zu geteilter Freude beitragen, wenn sich etwa Oma, Mama und Enkerl in ihrer Freizeit zu gemeinsamen Aktivitäten einfinden und miteinander ausleben. Das ist doch eine Vision, für die es sich lohnt, den Weg zu gehen, oder?

Drei Kinder von hinten, die mit Wanderstock auf einem Spazierweg gehen

Eines der klassischen Hobbys, das viele Eltern teilen, ist das Wandern. Doch gerade hier hat es den Anschein, als wäre es recht schwierig, Kinder dazu zu motivieren … Gelingen kann auch das dank spielerischem Zugang. Das Schlüsselwort: „Geocaching“. Selbst mit den Kids ausprobiert und als richtig spannend eingestuft: meine Eindrücke habe ich in einem eigenen Blog-Beitrag über Geocaching festgehalten.

Welche Familienhobbys werden bei Euch ausgelebt und an die nächste Generation weitergegeben? War es schwierig, sie Euren Kids schmackhaft zu machen? Berichtet mir gerne in den Kommentaren…

2 Kinder sitzen beim Tisch auf dem auch zwei selbstgebastelte Adventkalender stehen

Adventkalender zum Vorfreude-Steigern

So reizvoll kann Warten für Kinder sein – dank Adventkalender!

„Mama, wann ist endlich Weihnachten?“ Sobald sich in den Supermarktregalen die ersten Nikoläuse stapeln, müssen sich Eltern darauf einstellen, diese Frage zu hören. Es gilt also, den Kindern die Zeit bis zum Heiligabend zu „verkürzen“ und gleichzeitig das Warten auf den großen Tag mit Begeisterung zu zelebrieren. Dank Adventkalender (in Deutschland: Adventskalender) gelingt das eigentlich ziemlich gut.

Lernen, sich zu gedulden und die Beherrschung aufzubringen, 24 nur allzu verführerische Türchen, hinter denen sich Verheißungsvolles verbirgt, eines nach dem anderen und nicht alle gleich am ersten Tag zu öffnen – das verlangt den lieben Kleinen schon einiges an Disziplin ab! Ob das im Rest des Jahres auch gelingen würde? Ich weiß nicht recht… Aber in der Vorweihnachtszeit klappt das wunderbar, denn die Kinder gelangen rasch zur ernüchternden Erkenntnis: Weihnachten ist nun mal erst am 24. Dezember und nicht, sobald der Adventkalender leergeräumt ist. Das ist leider eine Tatsache. Also wird doch die langsame Annäherung in kleinen Schritten auf diesen ganz besonderen Tag hingenommen, denn das geduldige Warten auf den glitzernd-magischen Weihnachtsabend lohnt sich ja!

Es sind diese kurzen, erwartungsvollen Augenblicke im Alltag der Kinder, die ihnen ein sanftes Leuchten in die Augen zaubern … der Moment, in dem das vorsichtig geöffnete Türchen eine kleine Überraschung preisgibt. Ein liebevoll ausgewählter Adventkalender schürt die Vorfreude auf das Weihnachtsfest und macht die Zeit bis dahin, die für Kinder ohnehin schon mit Glanz und Herrlichkeit behaftet ist, noch ein bisschen aufregender.

Eine feine Sache also … Aber wer hat’s erfunden?

In Deutschland des 19. Jahrhunderts begegnete man der Ungeduld so mancher Kinder, indem man die Haustüre mit Kreidemarkierungen versah, von denen die Kleinen jeden Tag eine wegwischen durften. So wurde ihnen ein Gefühl dafür vermittelt, wie lange sie noch bis Weihnachten warten mussten. Oder man ließ bis zum Heiligabend eine Kerze täglich bis zu einer bestimmten Markierung abbrennen.

Die ersten gedruckten Adventkalender aus Papier mit kleinen bunten Bildern hinter 24 Türchen kamen 1908 im süddeutschen Maulbronn auf den Markt und fanden bald reißenden Absatz. Mit der Zeit änderten sich die Motive von anfangs christlichen hin zu nicht-religiösen Inhalten. Ab den 1950er Jahren wurden die traditionellen Bilder-Kalender, bei denen man „nur etwas sieht“, durch jene verdrängt, bei denen man „auch etwas schmeckt“: Die Hochkonjunktur der Schokolade-Adventkalender war angebrochen! Und sie waren gekommen, um zu bleiben, denn noch heute gehört die Schoki-Version zu den absoluten Bestsellern in der Vorweihnachtszeit. Auch bei uns zuhause hat ein stattliches Exemplar Einzug gehalten. Aber es blieb nicht bei dem einen…

Die Auswahl ist unüberschaubar geworden

Heutzutage gibt es Adventkalender in allen möglichen nur erdenklichen Ausprägungen – vom klassisch-putzigen Bilder-Kalender über die sündhaft-süßen Schokolade-Kalender bis hin zu den unterschiedlichsten Spielzeug-/Genuss-/Bastel-/Beauty-/Geschichten-/Krimi-/Was-Auch-Immer-Kalendern. Ich bin ob der skurrilen Auswüchse immer wieder verwundert. Gibt es überhaupt noch eine Branche, die ohne Adventkalender auskommt? Inzwischen haben findige App-Programmierer die Idee Adventkalender längst schon ins digitale Zeitalter gehievt und immer mehr online-Shops liefern vom 1. bis 24. Dezember – ebenfalls als Adventkalender getarnt – täglich wechselnde Sonderangebote auf das Display der willigen Konsumenten.

Adventkalender gut und schön … aber welchen?

Adventkalender sind tatsächlich ein recht wirkungs- und effektvolles Mittel, den Kindern aufzuzeigen, dass sich Geduld nicht nur lohnt, sondern dass das Warten an sich auch nichts Schlimmes ist. Doch welchen Adventkalender wählt man für seine Kids? Es sind ohnehin nur ein paar Jahre, in denen man hier „Mitspracherecht“ hat, denn irgendwann werden sehr konkrete Wünsche vonseiten der Kids geäußert, um die man nur schwer herumkommt (außer man hat echt gute Argumente bei der Hand…)

Ich selbst war in Bezug auf Adventkalender für meine eigenen Kinder, als sie noch klein waren (und ich noch alleine über dessen Inhalt bestimmen durfte), stets eine Befürworterin von folgenden drei Ansätzen:

1) möglichst individuell

Adventkalender müssen 24 Türchen haben? Von wegen! Meine Tochter Astrid hat am 28. November ihren „Halb-Geburtstag“, wurde also am 28. November im Jahre 2002 exakt ein halbes Jahr alt. Eine perfekte Gelegenheit, meiner Tochter ihren ersten, maßgeschneiderten Adventkalender zu schenken – nämlich einen, der aus 27 (richtig gelesen!) selbstgenähten kleinen Säckchen bestand und nicht erst mit „1“, sondern mit der Zahl „28“ begann und sowohl „29“ als auch „30“ beinhaltete, bevor es mit „1“ weiterging. Womit die Säckchen für ein Baby mit gerade einmal einem halben Jahr damals gefüllt waren? Das verrate ich Euch unter Punkt 2.

Auf jeden Fall bekam sie damals drei Säckchen mehr als sonst üblich, um auch die letzten drei Novembertage zu berücksichtigen und so auch ihren „halben Jahrestag“ auf eine besondere Art zu zelebrieren.

(Dass ich mit meiner Familie gerne den einen oder anderen originellen Anlass hernehme, um ihn zu feiern, habe ich Euch im eigenen Blogbeitrag „Kreative Party-Anlässe“ schon verraten.)

Adventkalender maßgeschneidert

Diese sehr persönliche Variante, bereits mit dem 28. November in die Adventkalender-Saison zu starten, behielten wir über viele Jahre bei. Doch so einen Adventkalender gibt es natürlich nicht von der Stange, der musste individuell gefertigt werden. Nach den kleinen Säckchen des ersten Jahres bastelte ich daher ein robustes, immer wieder verwendbares Konstrukt aus leeren-WC-Papierrollen, das jährlich durch eine frische, grüne Karton-„Fassade“ in Form eines Weihnachtsbaums verschönert wurde. Aber auch hier begann die Vorfreude-Zeitrechnung mit „28“ und hatte 3 Türchen mehr als sonst. Den Kids hat es immer gefallen, einen ganz auf sie maßgeschneiderten Adventkalender zu besitzen und natürlich freuten sie sich über drei zusätzliche Überraschungen.

Dieser selbstgebastelte Adventkalender in Form eines Christbaums (eigentlich waren es zwei davon, denn Gregor bekam bald seinen eigenen) wurde über Jahre zur liebgewonnenen Tradition bei uns daheim. Selbst als sich die Kids unbedingt einen Playmobil-Kalender wünschten, habe ich diesen im Vorfeld in einem Schwung ausgeräumt (herrlich, wenn man das ohne schlechtes Gewissen machen kann!) und wiederum – mit einigen Süßigkeiten ergänzt – auf die WC-Papierrollen meines DIY-Adventkalenders aufgeteilt.

Zwei Kinder vor ihrem selbstgebastelten Adventkalender und Adventkranz mit einer brennenden Kerze

2) “Zeit statt Zeug“

… was für ein wertvoller Zugang zum Thema Schenken und Adventkalender!

Anstatt dem ohnehin schon überbordenden Konsumwahn zu fröhnen, lieber wertvolle Qualitätszeit zu verschenken, ist doch wirklich ein sehr rühriger, allseits anzustrebender Gedanke! Zeit-Gutscheine für gemeinsame Aktivitäten etwa erfreuen Kinder und Erwachsene gleichermaßen, egal wie alt sie sind. Eine ähnliche Idee verwirklichen wir bei uns auch im heurigen Jahr (zusätzlich zur Schokoladen-Ausführung): Jedes Familienmitglied – inklusive meiner beiden mittlerweile erwachsenen Kids von 19 und 21 Jahre – notiert, was es entweder noch im heurigen Advent bzw. bis spätestens Ende 2024 gerne erleben will und wer aus der restlichen Familie dabei sein soll. So entsteht ein vielfältiges Sammelsurium von Erlebnis-Vorsätzen, die für jeden sichtbar aufgehängt werden. Am Ende des nächsten Jahres werden hoffentlich alle angestrebten Aktivitäten abgehakt sein – das wäre zumindest der Plan.

Adventkalender vor einem Fenster mit 24 Säckchen, in denen zusammengerollte Zettel stecken

Ach ja – ich bin Euch noch eine Information schuldig, die ich Euch etwas weiter oben angekündigt habe: Nämlich – was steckt man einer kleinen Maus mit gerade einmal einem halben Jahr in den Adventkalender? Ich entschied mich damals für eine kunterbunte Mischung aus unterschiedlichsten babytauglichen Kniereiter-, Bewegungs- und Fingerkitzelspielen! Jeden Tag zog ich für Astrid ein Zettelchen aus einem der Säckchen und probierte mit ihr gemeinsam das neue Sprüchlein aus. So eigneten wir uns im damaligen Dezember in innigen Kuschel- und Spielstunden ein ordentliches Repertoire an herzigen Babyspielen an – von ganz sanften Streicheleien bis zu ziemlich wilden Hopsereien. Manche gefielen ihr, manche nicht und von einigen konnte sie gar nicht genug kriegen. Ihr absoluter Favorit, der uns noch über Jahre hinweg begleitete: ein beschwingter Kniereiter namens „Schotterfahren“!

3) Wenn schon Spielzeug, dann etwas „Aufbauendes“

Anstatt beliebig austauschbaren, oft sogar unnötigen Krimskrams in den Adventkalender zu stecken, mag ich die Idee, jeden Tag einen kleinen „Baustein“ zu verschenken, woraus schlussendlich etwas Ganzes, etwas Großes entsteht. Solch aufeinander aufbauende Inhalte fand ich eigentlich immer recht spannend, weil es den Kids zeigt, dass sich selbst vermeintliche Kleinigkeiten miteinander zu etwas besonders Reizvollem vereinen können.

In dem Jahr, als Astrid eineinhalb Jahre alt war, fand sie in ihrem Adventkalender z.B. jeden Tag einen Bestandteil, um daraus ein weihnachtliches Kinder-Mobile als Deko für die Küche zu basteln. Wie das am Ende ausgeschaut hat, ist übrigens auf dem Beitragsbild ganz oben zu sehen.

Ein Spiel wird erst am 24. Dezember komplett

Später wählte ich zu diesem Zweck manchmal ein Spiel aus, das aus genügend Einzelteilen bestand, um sie auf die 27 WC-Papierrollen meines selbstgebastelten Weihnachtsbaums aufzuteilen. Das machte ich z.B. mit einem Balancespiel in Form eines Wackel-Schiffs, auf das die Kids vorsichtig kleine Piratenfiguren setzen mussten – in der Hoffnung, dass sie nicht umkippen. Hinter dem ersten Türchen versteckte ich allerdings eine kleine Landkarte, damit sie wissen, wo im Haus sie nach dem Schiff als Basis suchen mussten, denn das passte beim besten Willen nicht in eine WC-Papierrolle. Danach fischten sie jeden Tag einen oder mehrere Piraten aus dem Adventkalender, bis das Spiel am Heiligabend komplett war und unter dem Weihnachtsbaum landete. Nach demselben Prinzip sammelten sie im Jahr darauf über 27 Tage verteilt alle Elemente für eine umfangreiche Holz-Kugelbahn zusammen.

Puzzle-Challenge als Adventkalender-Füllung

Eine – wie ich finde – besonders reizvolle Idee verwirklichte ich 2009, als meine Knirpse 5 und 7 Jahre alt waren: Ich besorgte ein hübsches Puzzle mit allen möglichen Disney-Charakteren mit stattlichen 1000 Teilen, an dem sie in diesem Alter kläglich gescheitert wären. Aber ich teilte das gesamte Puzzle so auf, dass jedes Kind jeden Tag einen überschaubaren Anteil von 16-20 Teilchen in seinem Adventkalender fand, die immer haargenau zusammenpassten. Das war machbar… Und so wuchs das Puzzle über den Advent laufend an, bis die beiden Kids schließlich am Morgen des 24. Dezembers die letzten Teilchen einsetzten und voll Stolz vor einem fertigen 1000er Puzzle saßen, das sie selbst gemeistert hatten! Der einzige Haken daran: Ich musst das gesamte Puzzle zuvor heimlich zusammenbauen, um dann die jeweils passenden Puzzlestücke zusammenzusammeln. Aber so etwas macht mir ohnehin Spaß.

Zwei Kinder sitzen neben einem fertigen Puzzle mit 1000 Teilen

 

Mit nur ein wenig Kreativität lässt sich also durchaus ein individuell auf das eigene Kind abgestimmter Adventkalender verwirklichen und ich bin überzeugt, dass sich die Mühe auszahlt! Schließlich wollen wir in unseren Kids in der Vorweihnachtszeit mit ein bisschen Zauber die Vorfreude auf das große Weihnachtsfest wecken. Dass dabei auf spielerische Art Geduld, Disziplin und Durchhaltevermögen geübt werden, ist ein begrüßenswerter Nebeneffekt.

Ein Adventkalender für Rätselfreunde

Wer zusätzlich den detektivischen Spürsinn seines Kindes schulen möchte, dem empfehle ich meine neue Squirrally-Heimrallye, die seit kurzem online verfügbar ist: „In 24 Rätseln durch den Weihnachtswald“. Diese Rätselrallye für zuhause kann sowohl als Adventkalender verwendet werden (indem jeden Tag ein Rätselkuvert geöffnet wird), oder aber „in einem Rutsch“ durchgespielt werden – z.B. um die Wartezeit bis zur Bescherung am Weihnachtstag zu überbrücken oder als stimmungsvolle Unterhaltung bei einem Familienfest oder einem Kindergeburtstag, der im Advent stattfindet.

Kleine bunte Kuverts, die auf ein Geschenkband aufgefädelt sind und eine Weihnachtsgirlande ergänzen

Apropos Kindergeburtstag… Wäre es nicht auch mal eine nette Idee, nicht nur vor dem Weihnachtsfest, sondern auch vor einer anderen großen Feier einen Art Endspurt einzuläuten – ähnlich einem Adventkalender? Das Prinzip hat sich schließlich bewährt und kommt bei den Kindern unheimlich gut an: Einen Countdown-Kalender fürs nächste Kinderfest … diese Idee behalte ich mal im Hinterkopf!

Was haltet Ihr davon?
Bzw. wie sieht Euer Adventkalender aus? Schreibt mir gerne in die Kommentare…

Kreative Party-Anlässe

Mit ein wenig Fantasie lassen sich abseits von Geburtstag noch andere, teils ziemlich originelle Anlässe für eine ausgelassene Kinderparty finden!

Geburtstag, Weihnachten und Ostern sind wohl die üblichsten Anlässe, zu denen sich die ganze Familie trifft. Sie stellen in den meisten Fällen die Höhepunkte im kindlichen Jahreskreis dar, denn dann stehen die lieben Kleinen oft im Mittelpunkt. Oma, Opa, Tante, Onkel kommen und feiern gemeinsam mit Eltern und Kindern … Jede Familie zelebriert das natürlich auf ihre ganz eigene Art und Weise und dennoch ähneln sich die Zusammenkünfte doch irgendwie: Es wird gegessen, geplaudert, gespielt und Geschenke gibt es meistens auch!

Kindergeburtstage sind ein eigenes Großereignis. Wenn eine feierwütige Freundesschar zu Gast ist, dann wird es erst so richtig lustig und turbulent! In manchen Familien wird der Geburtstag der lieben Kleinen richtig groß gefeiert und jeder der Eingeladenen freut sich darauf. Doch wenn es den Kids (und im besten Fall auch den erwachsenen Gastgebern) soviel Spaß macht … warum dann nur einmal im Jahr feiern?

Ich habe es geliebt, meinen beiden Kindern kreative Partys auszurichten und sie bei Spiel und Spaß mit ihren Freund:innen zu erleben. Darum wollte ich es bei den klassischen, oben beschriebenen Anlässen gar nicht erst belassen und habe mir zwischendurch immer wieder einen etwas außergewöhnlichen Grund gesucht, sie auch zwischen Geburtstag, Weihnachten und Ostern hochleben zu lassen.

Hier die TOP 3 unserer kreativen Kinder-Mottopartys:

1) 1-Meter- bzw. 1.000-Tage-Fest

Zwei Meter groß werden die wenigsten von uns. Aber einen Meter schaffen wir locker! Warum also das Überwinden dieser ersten bedeutenden „Höhenmarke“ nicht mit einer eigenen kleinen Kinderparty würdigen? Als meine Tochter Astrid die „1-Meter-Marke“ geknackt hat, war sie etwa dreieinhalb Jahre alt – ein wunderbares Alter für eine zusätzliche Feier im Jahreskreis. Ihr besten Freund:innen waren schnell eingeladen und dann ging es auch schon hoch – nämlich 1 Meter hoch – her …

Mit ein bisschen Fantasie fallen Euch sicher ein paar Spieleideen für solch ein Kinderfest ein, die sich optimalerweise an diesem wichtigen 1-Meter-Maß orientieren. Falls Ihr Anregungen dazu braucht … ich habe die Rückschau auf Astrids 1-Meter-Fest in einem eigenen Blog-Beitrag zusammengefasst.

Da die Party richtig gut angekommen ist, bekam Gregor später etwas Vergleichbares, das ebenfalls mit seinem unaufhaltsamen Älterwerden zu tun hatte: sein eigenes 1.000-Tage-Fest! Da ist man laut Taschenrechner 2,739726 Jahre alt (falls kein Schaltjahr dazwischenkommt), also umgerechnet exakt 2 Jahre, 8 Monate, 3 Wochen und ca. 6 Tage (je nach Geburtsdatum verschiebt sich das um ein paar Tage). Da wir genau am 1.000. Tag seines Lebens keine Möglichkeit hatten, die Feier abzuhalten, wurde es dann tatsächlich ein „1010-Tage-Fest“.

Es ist generell eine schöne Anregung, die Entwicklung der Kinder regelmäßig zu zelebrieren, nicht nur zum Geburtstag. Besondere Meilensteine wie Schulanfang, bestandener Führerschein (egal ob für Fahrrad oder Auto) bis hin zu Matura oder Studienabschluss sind es wert, besonders hervorgehoben zu werden.

Nur mit meiner Idee zu einer „Gleichenfeier“ (nämlich genau dann, sobald Gregor in Sachen Körpergröße zu seiner älteren Schwester aufgeschlossen hatte) hab ich mir einen Korb geholt: „Mama, bitteeeee!“ hieß es dazu nur pubertätsmäßig genervt von meinem damals 15-Jährigen…

 

2) Glücksbringer-Party rund um Silvester

Sekt, Donauwalzer & Feuerwerk um Mitternacht … wir Erwachsenen wissen den Jahreswechsel gebührend zu feiern! Aber Kinder…? Sofern sie überhaupt so weit in die Nacht aufbleiben dürfen, sind sie dann oft übermüdet und nicht mehr in bester Feierlaune. Also warum nicht schon am Silvester-Nachmittag oder in den Tagen rund um Neujahr eigens für die Kinder eine Mottoparty ausrichten…? Sie haben auch ein Recht darauf, den Jahreswechsel kindgerecht zu zelebrieren!

Ich habe meinen Kindern und ihren Freund:innen zu Silvester 2008-2009 (meine Kids waren damals 6 bzw. 4 Jahre alt) am Nachmittag des 31. Dezember eine kleine Party gestaltet, die ich unter das Motto „Glücksbringer“ gestellt habe. Das bietet genug Potential für lustige Spiele und Aufgaben. Welche ich mir damals einfallen ließ, habe ich in einem eigenen Blog-Beitrag zum “Thema Silvester mit Kindern“ zusammengeschrieben.

 

3) Feier zur Zimmereinweihung

Es kommt die Zeit, dass Kinder ihr eigenes Reich beziehen wollen. Oft wird dessen Ausstattung und Dekoration in einem bestimmten Stil gehalten oder einem speziellen Interesse des Kindes angepasst. Sobald es soweit ist, könnte doch auch diese Neugestaltung ihres Reiches zum Anlass für eine kurzweilige Kinderparty genommen werden …

Meine beiden Kids haben sich weit über 10 Jahre lang ein gemeinsames Kinderzimmer geteilt. Irgendwann war die Kleinkind-Ausstattung überholt und etwas mehr Pep fällig. Also habe ich Gregors Raumhälfte in einen Piraten-Strand verwandelt und Astrid bewohnte von nun an eine im Stil dazupassende Meerjungfrauen-Bucht. Die Kids waren begeistert! Und um der Neugestaltung des Kinderzimmers gebührend Tribut zu zollen, haben wir die Einweihung kurzerhand für eine Piraten-Nixen-Party genutzt. Wie diese Party aufgezogen wurde, dazu habe ich wiederum einen eigenen Blogbeitrag geschrieben: „Zimmereinweihung: Pirat trifft Nix(e)“.

Da der Freundeskreis beider meiner Kinder sowohl aus Mädchen als auch Buben bestand, war ich stets gefordert, die Kinderpartys so „geschlechtsneutral“ wie möglich zu gestalten. Piraten feierten also gemeinsam mit Nixen, ein andermal waren Ritter und Burgfräulein gleichzeitig bei uns zu Gast … das klappte immer einwandfrei. Generell bin ich ein Fan von Mottoparty-Themen, die sich nach keinen klassischen Klischees richten, sondern für alle Kinder gleichermaßen und damit für Mädchen UND Burschen bestens geeignet sind.

 

 

Welche ausgefallenen Anlässe habt Ihr bereits für eine eigene Kinderparty abseits von Geburtstag & Co genutzt? Lasst es mich in den Kommentaren gerne wissen…

6 Tipps: Quality Time mit Familie

Jedes Kind hat nur eine Kindheit. Und es liegt an uns Eltern, sie zu einer wunderbaren Erinnerung werden zu lassen. 

In der heutigen schnelllebigen Welt wird es immer schwieriger, aber dadurch auch immer wichtiger, Zeit mit der Familie zu verbringen. Qualitätszeit mit der Familie bedeutet, dass man sich über einen bestimmten Zeitraum bewusst Zeit füreinander nimmt, die man gemeinsam verbringt, ohne Ablenkung oder Unterbrechung. Es ist eine Zeit, in der man sich auf einer tieferen Ebene miteinander verbindet, Erinnerungen schafft und Beziehungen stärkt.

6 Tipps, wie Ihr die Zeit mit Eurer Familie zur wahren Quality Time macht:

1) Bewusst Prioritäten für die Zeit mit der Familie setzen:

Der erste Schritt, um qualitätsvolle Zeit mit der eigenen Familie zu verbringen, besteht darin, ihr tatsächlich die Wertigkeit einzuräumen, die sie zweifellos verdient. Auch wenn der Terminkalender noch so voll ist … ein „Termin“ für die Lieben sollte irgendwie Platz finden. Und es ist wichtig, sich dann auch daran zu halten. Macht Familienzeit zu einem nicht verhandelbaren Teil der Wochenplanung.

2) Sich von der Technologie trennen:

Um wirklich mit der Familie in Kontakt zu kommen, ist dringend anzuraten, sich zumindest in diesem Zeitfenster von der Technik zu trennen. Mobiltelefon ausschalten, Laptop weglegen und sich ausschließlich darauf konzentrieren, die Zeit mit den Lieben bewusst und frei von Ablenkungen zu verbringen. Nur so können wir im Augenblick präsent sein und unseren Familien ungeteilte Aufmerksamkeit schenken. Nicht weniger haben sie sich schließlich auch verdient.

3) Gemeinsame Aktivitäten planen:

Die Planung gemeinsamer Aktivitäten ist eine großartige Möglichkeit, Erinnerungen zu schaffen und sich mit der Familie zu verbinden – selbstverständlich über alle Generationen hinweg! Egal, ob Ihr Brettspiele spielen, wandern oder gemeinsam kochen wollt – findet Aktivitäten, die allen Spaß machen, und macht sie zu einem festen Bestandteil Eurer Familienzeit. Die Rätselrallyes von SQUIRRALLY haken genau bei diesem Punkt ein und bieten eine willkommene Abwechslung im Familienalltag, die die Kinder gemeinsam mit Mama, Papa, Oma, Opa oder sonst jemand aus dem Familienverband erleben können.

4) Reden und zuhören:

Kommunikation ist der Schlüssel zum Aufbau starker Beziehungen. Achtet also darauf, dass Ihr während der Familienzeit aktiv miteinander redet und einander aufmerksam zuhört. Erzählt Geschichten, seid neugierig und stellt Euren Kindern konkrete Fragen. Eure Lieben werden es zu schätzen wissen, wenn sie tatsächlich gehört werden. So können wir einander besser verstehen und eine tiefere Bindung aufbauen.

5) Unterschiede akzeptieren:

Keine zwei Menschen sind gleich, und genau das macht Familien so besonders. Nehmen wir die Unterschiede der anderen an und feiern wir sie! Schließlich wollen wir selbst doch auch mit all unseren Eigenheiten angenommen werden. Nutzt die Zeit in der Familie, um mehr über die einzigartigen Qualitäten und Interessen des anderen zu erfahren, und findet Wege, euch gegenseitig zu unterstützen und zu ermutigen.

6) Wertschätzung zeigen:

Nehmt Euch während der Familienzeit Zeit, um Dankbarkeit und Wertschätzung füreinander zu zeigen. Lassen wir unsere Liebsten wissen, wie viel sie uns bedeuten und wie dankbar wir für ihre Anwesenheit in unserem Leben sind! Dies wird ganz bestimmt dazu beitragen, eine positive und liebevolle Familiendynamik aufzubauen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es nicht sosehr darauf ankommt, WIEVIEL Zeit wir miteinander verbringen, sondern WIE wir diese Zeit nutzen. Die Zeit, die man mit der Familie verbringt, ist entscheidend für den Aufbau starker Beziehungen und die Schaffung bleibender Erinnerungen. Indem wir der Zeit mit der Familie Priorität einräumen, wir uns von der Technik abkoppeln, gemeinsame Aktivitäten planen, auf Augenhöhe miteinander kommunizieren, Unterschiede akzeptieren und Wertschätzung füreinander zeigen, können wir das Beste aus unserer Zeit mit unseren Lieben machen. Und das sollte uns schon einiges wert sein!

Was macht Ihr am liebsten, wenn Ihr Euch bewusst Zeit für Eure Kinder nehmt? Schreibt es mir gerne in die Kommentare…